Adresse

Brennsee

GPS

46.773796861847, 13.748230934143

Brennsee

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Adresse

Brennsee

GPS

46.773796861847, 13.748230934143

Anspruch 1 |  Einkehr 1 |  Länge 2,6 km |  Dauer 40 – 60 Minuten

Der übersichtliche Brennsee verbindet entspannte Seeromantik mit alpinem Flair. Er ist ein kompakter Alleskönner mit Spaßfaktor zwischen den Bergen für die ganze Familie.

Allgemeine Infos

Befahrungsregeln

Der See ist im Sommer sehr beliebt, weshalb sich hier eine Menge Badegäste und Wassersportler das Wasser teilen. Am besten immer Vorrang geben und auf Sicht paddeln.

Auch mitten am See kommt es immer wieder vor, dass Fischer ihre Leinen auswerfen. In solchen Fällen die Fischerboote weit umfahren!

Gefahren

Im Sommer ist der kleine und beliebte Brennsee schnell mit Badegästen und anderen Wassersportlern überfrachtet. Der Windsurf- und Foilspot zieht neben Stehpaddlern auch Kajakfahrer an. Daher immer vorausschauend paddeln und den anderen früh genug ausweichen!

Da der See regelmäßig von Westwinden heimgesucht wird, ist er ein beliebter Surf- und Segelspot in der Region. Für Stehpaddler bedeutet das natürlich, dass solche Winde das Paddeln stark erschweren oder gar vereiteln können. Problematisch kann es vor allem für ungeübte Paddler werden, wenn sie aufgrund des Windes in Seenot geraten.

Der Wasserzugang am öffentlichen Strand im Norden des Sees ist steinig und stellenweise bis zu einem halben Meter hoch. Vorsichtig und langsam hinauf- bzw. hinuntersteigen und wenn möglich, das SUP zu zweit tragen!

Auch entlang der Bundesstraße am Westufer sind die Seezugänge erhöht und verlaufen teilweise steinig.

Anfahrt

Den Brennsee erreicht man entweder aus südlicher oder aus westlicher Richtung. Wer vom Süden mit dem PKW anreist, nimmt die B 98 und zweigt nach dem See rechts in den Ort Feld am See ab. Dort kann man bei den Tennisplätzen oder im Bereich des Rathauses kostenlos parken.

Die Anfahrt aus dem Westen führt ebenso über die B 98 und mitunter am langgezogenen Millstätter See vorbei. Kurz nach der Kleinstadt Radenthein erreicht man den Ort Feld am See, wo man kurz vor dem Brennsee nach links abbiegt, um zu den Parkplätzen zu gelangen.

Wer auf öffentliche Verkehrsmittel setzt, kann unter anderem das Nockmobil nutzen. Der flexible Shuttle-Service im Biosphärenpark Nockberge verbindet über 650 Haltepunkte und kann per App oder Telefon gebucht werden. Um zum Brennsee zu fahren, wählt man in der Postbus Shuttle App den Ziel-Haltepunkt „Brennsee“ und bucht die Fahrt mit Angabe der gewünschten Zeit und Personenanzahl.

Weiters verkehrt der Postbus 350 (ehem. 5150) zwischen den Städten Villach und Radenthein und führt an der Haltestelle Feld am See/Ortsmitte vorbei. Von dort aus geht man zu Fuß 350 m bis zum Seepark und 800 m bis zum öffentlichen Strand.

Überregionale Bus-, Bahn- und Flugverbindungen findet man über die Vergleichsportale Omio, Busbud sowie RailEurope. Wer mit dem Flugzeug anreist, landet entweder in Klagenfurt oder in Ljubljana – das sind die zwei nächsten Flughäfen in der Region.

Parken

Da der See im Westen von der B 98 begrenzt wird und die restlichen Uferabschnitte über Privatgrundstücke verlaufen, kann man nicht direkt am See parken. Allerdings befinden sich im Ort beim Rathaus und beim Friedhof sowie bei den Tennisplätzen kostenlose Parkplätze. Von dort aus gelangt man binnen weniger Minuten zu Fuß an den öffentlichen Strand oder den Seepark.

Baden

Der 26 m tiefe See ist bekannt für seine exzellente Wasserqualität und seine angenehmen Wassertemperaturen von bis zu 26 °C im Sommer. Die höchsten Werte gibt es dabei im Juli, ab August kühlt der See schon wieder leicht ab. Hier herrscht, wie an so vielen Seen in Österreich, Trinkwasserqualität. Neben dem Schwimmen können Besucher auch zahlreiche Wassersportarten wie Segeln und Surfen ausüben. Verständlicherweise macht die idyllische Lage den Brennsee zu einem beliebten Ziel für Naturliebhaber und Aktivurlauber.

Am nördlichen Ufer gibt es einen kleinen, öffentlich frei zugänglichen Badestrand. Der Seepark bietet jedoch einen flacheren Wasserzugang. Entlang der Bundesstraße B 98 kann man auch über das Westufer an geeigneten Stellen das Wasser erreichen. Allerdings befinden sich keine Parkplätze entlang der Straße, wer hier baden möchte, muss zu Fuß oder mit dem Fahrrad über den Seerundweg herkommen. Ansonsten sind die restlichen Wasserzugänge in Privatbesitz.

Wenn der See im Herbst zu kalt zum Schwimmen wird, kann man zum Baden und Relaxen in die beiden Thermen im nahegelegenen Ort Bad Kleinkirchheim ausweichen.

Therme St. Kathrein
Dorfstraße 47, 9546 Bad Kleinkirchheim
Tel. +43 (0)4240 81100

Thermal Römerbad
Dorfstraße 74, 9546 Bad Kleinkirchheim
Tel. +43 (0)4240 8282 201

Tour

Vom öffentlichen Strand links oder rechts weg das Ufer entlang und wieder zurück.

Länge

2,6 km

Dauer

40 – 60 Minuten

Ein- und Ausstieg

Am öffentlichen Badestrand am Nordufer.

SUP-Verleih

Sportschule Krainer
Seestraße 20, ‍9544 Feld am See
Tel. +43 (0)4246 3188

Draupaddelweg
Dahlienweg 14, 9161 Maria Rain
Tel. +43 (0)463 2032 30100

Fels & Wasser
Flurweg 20, 9524 Villach
Tel. +43 (0)650 6161327

SUP2GETHER
Mobiler SUP Verleih
Am Birkengrund 26, 9073 Klagenfurt
Tel. +43 (0)463 20323020

Talsohlenpaddeln mit Erholungscharakter

Mitten im Gegendtal, unweit vom geografischen Mittelpunkt Kärntens, fließt das Mirnockwasser vom Hochplateau des Mirnocks in den Brennsee und von dort weiter in den nahegelegenen Afritzer See. Das kristallklare Trinkwasser bildet den optimalen Untersatz für eine entspannte SUP-Tour zwischen den angrenzenden Berghängen.

Die meisten Besucher, die an den See kommen, tun dies während der warmen Jahreszeit, aber heute darf ich erleben, dass der Brennsee auch im Herbst eine unglaublich attraktive Figur macht. Der kleine und unscheinbare Ort Feld am See ist dicht mit Ferienunterkünften besiedelt und bezeichnet sich selbst als Familien-Sportdorf. Daher sind die Uferabschnitte des ehemals Feldsee genannten Gewässers im Norden und im Osten beinahe durchgehend verbaut.

Weil ich mit dem Auto ankomme und beim Rathaus parke, habe ich zwei Seezugänge zur Auswahl: Den kleinen Park gleich nebenan oder den ein wenig weiter entfernten öffentlichen Strand. Da beide fußläufig gut erreichbar sind, entscheide ich mich für den näher gelegenen Park.

Diese Wahl ist absolut richtig, denn am flachen Ufer habe ich einen tollen Weitblick über den See nach Osten. Malerisch eingebettet zwischen den Hügeln des Mirnock und Wöllaner Nock, erstrahlt das vor mir liegende Tal in den schönsten Herbstfarben, und ich beginne meine kleine Rundfahrt über den stillen See nach rechts. Hier liegt auch der Abfluss des Sees, der von Norden über Bäche und auch über das Grundwasser versorgt wird.

Natürlich sind die unzähligen Hotels und Pensionen mittlerweile geschlossen und warten auf ihren Winterschlaf, aber die noch gut wärmende Sonne sowie die belebten Kuhweiden in der Ferne machen das leere Ortsbild schnell wett. Das Seewasser wirkt zwar dunkel, aber an den Ufern kann man klare Konturen meterweit unter der Wasseroberfläche sehen.

Der Sage nach hatte der Mirnockriese vor tausend Jahren einen Wutausbruch und schleuderte einen gigantischen Felsbrocken in einen zuvor großen See. Dieser wurde somit in zwei Teile geteilt und so entstanden der Überlieferung nach der Brennsee und der nahegelegene Afritzer See. Der Grund für seinen Wutausbruch war natürlich eine junge Frau bzw. seine Liebe zu ihr.

So laut geht es heute am See nicht mehr zu, aber die über die Bundesstraße fahrenden Autos übertönen die Stille entlang des Westufers. Neben der Straße führt der Seerundweg vorbei und bietet an etlichen Stellen brauchbare Wasserzugänge. Diese erreicht man allerdings nur mit dem Fahrrad oder zu Fuß, denn Parkplätze findet man entlang der Straße B 98 keine.

Eine leichte Brise drückt mich das Ufer entlang nach Süden, wo ich an kleinen Bootsanlegern und privaten Seezugängen vorbeitreibe. Weit vor mir versucht ein einsamer Fischer in seinem Boot sein Glück, während Stockentensippen vor mir im Wasser schwimmen. Allerdings beginnt Ende Oktober der 2110 m hohe Mirnock bereits am frühen Nachmittag seinen Schatten auf den See zu werfen, und ich erreiche rechtzeitig das wenig verbaute Südufer.

So rette ich mich in den Sonnenschein und blicke auf die grünen Berghänge vor mir und die bereits angeschneiten Nockberge weit hinter dem Ort Feld am See. Nun beginnt auch der Westwind sein bekanntes Spiel und wirft mir ein paar zusätzliche Knoten in den Weg. Das scheint aber nur ein Vorgeschmack dessen sein, was hier sonst abgehen kann, denn schließlich ist der Brennsee als Surf-Revier für seine Windkonstanz bekannt.

Ich hingegen bin noch in der Lage, gemütlich an den einladenden Domizilen und Seehäuschen am Ostufer entlang nach Norden zu paddeln. Mein Ziel ist der einzige offizielle öffentliche Strand am See, der heute sicherlich menschenleer sein wird.

Der Wasserzugang im Park, an dem ich gestartet bin, liegt bereits im kühlen Schatten, deshalb gehe ich am noch hellen Badestrand an Land. Auch hier gibt es sauber gehaltene WC-Anlagen, aber das Ufer ist steiniger und etwas steiler als im Park. Dem Krebs, der gemütlich am Ufer nach Futter sucht, scheint das jedoch egal zu sein.

Egal, ob man hier das Wasser betritt oder an Land geht, man sollte auf jeden Fall vorsichtig über die Steine steigen und nach Möglichkeit das SUP zu zweit auf und ab tragen. Es ist anzunehmen, dass hier im Sommer sehr viel los ist, weshalb dann auch noch zusätzlich auf Badegäste zu achten ist. In jedem Fall ist der Brennsee zu allen Jahreszeiten einen Paddelausflug wert, und ich bin schon gespannt, wie er sich im nächsten Sommer präsentieren wird.

Weitere SUP-Touren auf Kärntner Seen findest du übrigens im SUP Guide Kärnten.

Anspruch

2

Einkehr

1

Länge

2,6 km

Dauer

40 – 60 Minunten

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